Viagra: Himmelblaue Höhenflüge

Viagra von PfizerRautenförmig, himmelblau und seit über zehn Jahren eine Hoffnung für Herren der Schöpfung, die früher durch Erektionsstörungen starke Einbußen der Lebensqualität erlitten: Die Potenzpille Viagra gilt als große, gut erforschte Schwester vieler neuer exotischer Wundermittel gegen mangelnde Lust oder sexuellen Frust. Der Name Viagra soll an den Sanskrit-Begriff für „Tiger“ angelehnt sein und bringt damit die erhoffte erotische Wirkung bereits auf den Punkt. Für viele Patienten ist die 1998 erstmals eingesetzte Tablette – im Gegensatz zu populären, halbseidenen Nachfolgern - immer noch die beste Lösung, wenn Mann einmal nicht so kann, wie er will. Denn mit den zahlreichen Erfahrungen, die Anwender, Ärzte und Forschung inzwischen mit der „kleinen Bombe“ gemacht haben, die im Bett zu wahren Explosionen führen soll, befindet sich der Verbraucher einfach immer auf der sicheren Seite.
Sildenafil heißt der Wirkstoff, den die amerikanische Firma Pfizner patentieren ließ, um damit das Dilemma zu beenden, in das „erektile Dysfunktionen“ viele Männer lebenslang stürzten. Beziehungsprobleme und Zweifel an der eigenen Männlichkeit ließen sich plötzlich per Pille wie auf Knopfdruck beheben. Denn Sildenafil sorgt – einfach gesagt – dafür, dass der Mensch mehr Sauerstoff aufnimmt und dazu hemmt es ein Zuviel bestimmter körpereigener Stoffe, die sonst traumhafte Erektionen viel zu bald verschwinden lassen. Aber Achtung: Ohne sexuelle Stimulierung (oder erregende Gefühle zuvor) wirkt Viagra schlicht überhaupt nicht. Die Sorge, Mann könnte nach der Einnahme ganz ohne erotischen Anlass mit einer Dauererektion herumlaufen, ist also völlig unbegründet.

Grünes Licht vom Arzt

Besserer Sex dank ViagraFrühestens eine halbe Stunde, nachdem der winzige, blaue Potenzhelfer geschluckt wird, setzt die Wirkung ein: Jeder erotische Reiz führt nun zu einer stärkeren Reaktion, Standfestigkeit und Ausdauer werden dabei grundsätzlich verstärkt. Für vier bis fünf Stunden können sich Patienten, die einst wegen Durchblutungsstörungen oder mangelnder sexueller Reflexe von Arzt zu Arzt pilgern mussten, nun auf die Lust per Tablette verlassen. Allerdings sollte man unbedingt vor der erstmaligen Einnahme den Mediziner befragen, der grünes Licht für Viagra geben muss. Denn nicht nur häufig auftretende Nebenwirkungen wie Schnupfen, Kopfschmerzen, plötzliche, manchmal peinliche Gesichtsröte oder blaue Schleier im Sehfeld drohen. Generell ist das Mittel nicht für alle Patienten überhaupt geeignet. Insbesondere ältere Männer mit Herz-Kreislauf-Schwierigkeiten müssen fachlichen Rat einholen. Sonst kann die ungewohnte Belastung durch eine ungewohnt lange sexuelle Betätigung im schlimmsten Fall sogar zu einem Herzinfarkt führen.
Wer auf Nitro-Sprays wegen Herzproblemen angewiesen ist oder Modedrogen wie Poppers konsumiert, darf auf keinen Fall Viagra einnehmen. Denn diese Kombinationen führen unter Umständen zu einem gefährlichen Abfall des Blutdrucks, der sogar tödlich enden kann. Bei einem ausgiebigen, fetten Essen kurz vor der Einnahme wird die Wirkung stark abgeschwächt bzw. die Wirkzeit verkürzt sich, sodass mit unangenehmen Überraschungen – eventuell in voller sexueller Aktion - zu rechnen ist. Wer AIDS-Medikamente nimmt, sollte ebenfalls besser nicht zu Viagra greifen, weil sie durch die Pille möglicherweise in der Wirkung behindert werden.
Einig sind sich die Ärzte, dass die Tablette mit der schnellen Wirkung sich besonders für Menschen eignet, die keine chronischen Erkrankungen haben oder nicht unter anderen nennenswerten, öfter auftretenden (auch kleineren) Gesundheitsstörungen leiden.

Vor der Einnahme: Gesundheits-Check

Viagra ohne RezeptAllerdings ist Viagra nicht unbegründet rezeptpflichtig. Ein gründlicher Vorab-Check beim Doktor des Vertrauens empfiehlt sich deshalb nicht nur, sondern ist sogar unumgänglich, wenn die Erotik wieder zum ungefährlichen Vergnügen werden soll. Eine Selbstverschreibung ohne vorherige Beratung stellte sich bereits öfter als größter Leichtsinn heraus. Für bestimmte Patientengruppen (Höhenkranke, Schlaganfall-Betroffene oder Menschen, die an Mukoviszidose leiden) wird Sildenafil inzwischen sogar ganz ohne sexuelle Hintergedanken probehalber verschrieben.
Bei fast 70 Prozent aller Anwender, das haben Forschungen ergeben, macht es Viagra möglich, wieder eine störungsfreie, erfüllende Erektion zu entwickeln. Allerdings sollte die Anwendung in festen Partnerschaften immer mit der Frau oder Freundin zuvor abgesprochen werden. Denn in einigen Beziehungen, in denen körperliche Liebe zuvor nur noch selten stattfand, wirkt sich eine häufigere Einnahme des Potenzmittels überfordernd auf die feste Partnerin aus. Psychologen raten, niemals ohne Einwilligung der Frau auf Viagra zurückzugreifen, um kein neues Problem zu schaffen.
Bekannt ist, dass vor allem in der Erotik-Industrie inzwischen zahlreiche Darsteller auf die Potenzpille zurückgreifen, um die Anforderungen ihres Berufs besser durchzustehen. Männer, die gar keinen sexuellen Trieb mehr verspüren und sich dessen Wiederaufleben wünschen, kann Viagra leider nicht helfen. Denn es wirkt niemals auf die Lust im Kopf, sondern nur auf körperliche Vorgänge.

Viagra-Infos.com

Viagra ist das älteste und am besten erforschte moderne Potenzmittel aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer.

Sildenafil Citrate

Der Wirkstoff von Viagra, Sildenafil Citrate, ermöglicht Studien zufolge 69% der Männer eine Erektion, die über die gesamte Dauer des Geschlechtsaktes aufrecht erhalten werden kann.

Keine Dauererektion

Keine Angst! Viagra entfaltet seine Wirkung nur bei sexueller Erregung - und dann sehr zuverlässig.

Nicht nur Potenzmittel

Außer als Potenzmittel wird Viagra auch noch bei anderen Krankheitsbildern, wie Bluthochdruck, Höhenkrankheit, Schlaganfall und Sklerodermie eingesetzt. Liegen bei Ihnen Krankheiten vor oder nehmen Sie regelmässig Medikamente ein, so lassen Sie unbedingt vor der Einnahme von Viagra einen Gesundheitscheck beim Arzt machen.