„i.Con“: Elektrisches Kondom als Sex-Pendant zu Fitness-Trackern

"i.Con": Elektrisches Kondom als Sex-Pendant zu Fitness-TrackernFitness-Tracker liegen momentan absolut im Trend. Immer mehr Menschen tragen die praktischen Armbänder, die ihnen beispielsweise die Herzfrequenz, die Schrittzahl, die Anzahl erklommener Etagen und verbrauchte Kalorien anzeigen. Per Smartphone-App kann man sich bei vielen Anbietern sogar mit seinen Freunden messen – sofern diese über dasselbe Modell verfügen.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein britischer Hersteller noch ein bisschen weiter gedacht hat. Gemeint ist damit eine Erfindung namens i.Con. Hierbei handelt es sich um einen hochtechnisierten Ring, der am Kondom befestigt wird und die Leistung des Mannes beim Sex aufzeichnet.

Was das „i.Con“ alles kann, welche Daten überhaupt aufgezeichnet werden, wie teuer es wird und wann auf den Markt kommen soll, erfahren Sie im folgenden Artikel. 

Was kann das elektrische Kondom alles?

Das elektrische Kondom „i.Con“ übermittelt die gemessenen Daten kabellos ans Smartphone. Mithilfe einer eigenen App werden die Daten deshalb unmittelbar nach der Performance auf dem Smartphone angezeigt. Ermittelt werden dabei unter anderem die folgenden Parameter:

  • Kalorienverbrauch
  • Geschwindigkeit
  • Anzahl der Stoßbewegungen
  • Gesamtdauer des Liebesspiels
  • Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs
  • Ermittlung verschiedener Sex-Positionen

Das „i.Con“ steht seinen großen Brüdern, den Fitness-Trackern, also in nichts nach. Doch das elektrische Kondom kann sogar noch mehr! Was genau das ist, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

i.Con“ soll sogar vor Geschlechtskrankheiten warnen

Die Hersteller haben dem „i.Con“ einen speziellen Filter spendiert, der angeblich die Antikörper der Partnerin (oder des Partners) aufnehmen und analysieren soll. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Geschlechtskrankheiten erkennen. Dem Nutzer wird daraufhin eine Warnung auf dem Smartphone angezeigt.

Jedoch: Experten kritisieren diese Funktion des „i.Cons„, da der Hersteller keine Angaben darüber macht, wie empfindlich der Filter überhaupt eingestellt ist. Somit kann es beispielsweise passieren, dass bestimmte Krankheiten gar nicht angezeigt bzw. überhaupt erst erkannt werden. Der User wiegt sich somit in einer falschen Sicherheit, was das Ansteckungsrisiko dramatisch erhöht.

Des Weiteren werden die wenigsten Nutzer während des Sex auf das Smartphone schielen. Ob jemand unter einer bestimmten Geschlechtskrankheit leidet, erfährt man also erst im Nachhinein. Selbst wenn Töne ausgegeben werden sollten, werden diese im Eifer des Gefechts normalerweise überhört.

Wann kommt das Fitness-Kondom hierzulande auf den Markt?

Das „i.Con“ soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, allerdings wurde bisher noch kein genaues Datum zur Markteinführung genannt. Vorbestellungen sind allerdings bereits möglich. Das „i.Con“ soll im Handel rund 65,00 Euro kosten.

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