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Hormontherapie  

Hormontherapie

Testosteron

Mit zunehmendem Alter leiden immer mehr Männer an erektiler Dysfunktion. Die Ursachen sind dabei sehr unterschiedlich, ob beispielsweise Testosteronmangel oder auch psychische Ursachen. Wenn Männer älter werden, sinkt häufig der Testosteronspiegel im Blut ab. Eigentlich nichts Ungewöhnliches und normal auch kein Therapiegrund. Wenn ein Mann allerdings an Erektionsproblemen leidet, kann dieser sogenannte Hypogonadismus eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Liegt ein Testosteronmangel zusammen mit einer erektilen Dysfunktion vor, raten Ärzte häufig dazu, den Hormonmangel auszugleichen.  Aber auch wenn die Blutwerte eigentlich im normalen Bereich liegen, können Männer mit erektiler Dysfunktion von der Testosterongabe profitieren. Allerdings muss der Arzt immer individuell entscheiden, wann diese sinnvoll ist. Frühere Annahmen, dass eine Testosterontherapie das Risiko für Herzinfarkt oder Prostatakrebs erhöhen können, sind inzwischen wiederlegt. 


Testosteron trotz normalen Blutwerten

Eine Erektionsstörung, der eine Hormonstörung zugrunde liegt, sollte in jedem Fall therapiert werden. Zu weiteren Ursachen einer erektilen Dysfunktion können auch Diabetes mellitus und ein erhöhter Prolaktinspiegel im Blut, die sogenannte Hyperprolaktinämie gehören. In diesen Fällen muss der Prolaktinspiegel bzw. der Blutzuckerspiegel zusätzlich medikamentös eingestellt werden. Eine andere, durchaus häufige Ursache ist auch die Schilddrüsenfehlfunktion. Die Erektionsstörung kann dabei sowohl bei einer Unter- wie auch einer Überfunktion eintreten und kann in beiden Fällen medikamentös behandelt werden. Besteht eine Nebennierenstörung, können die fehlenden Corticoide und fehlendes Cortisol ebenfalls über Medikamente ersetzt werden. 


Der Testosteronmangel

Besteht ein Testosteronmangel, kann das fehlende männliche Sexualhormon über Injektionen in das Muskelgewebe oder über ein Testosteronpflaster verabreicht werden. Welche der beiden Therapieformen die bessere ist, muss ein Arzt entscheiden. Zunächst wird der Mediziner aber erst versuchen, die Ursache der verminderten Testosteron-Produktion herauszufinden. Wenn die Ursache nicht gefunden werden kann oder altersbedingt entstanden ist, wird eine Hormontherapie eingeleitet. Den Testosteron-Haushalt können aber auch weitere Faktoren beeinträchtigen. Dazu gehören ein übermäßiger Alkoholkonsum, verschiedene Krebsformen etwa Hirn-, Hypophysen- oder Nebennierenkarzinome und gutartige Erkrankungen der Hirnanhangsdrüse und der Nebenniere. Besteht der Grund im Alter des Mannes, weißt meist nicht nur eine erektile Dysfunktion auf den niedrigen Testosteronspiegel hin. Weitere Symptome können auch Depressionen, ein wachsender Bauchumfang und Energiemangel sein. Schon bei Männern ab 45 Jahren kann ein altersbedingter Grund vorliegen. 


Hormontherapie mit Injektionen

Bei einer Hormontherapie mittels Injektion wird der Wirkstoff direkt in die Muskulatur gespritzt. Diese gibt das Hormon dann kontinuierlich in das Blut ab. Eine weitere Injektion ist dann erst wieder in zehn bis 14 Tagen erforderlich. Selbstverständlich kann es auch hier zu Therapieunverträglichkeiten oder Nebenwirkungen kommen. Diese treten allerdings deutlich seltener auf als beispielsweise bei der oralen Verabreichung. Mögliche Nebenwirkungen einer Testosteron-Therapie über Injektionsverabreichungen können dabei Magen-Darm-Probleme oder Stimmungsschwankungen sein. Aber auch Prostatabeschwerden, Polyglobulie, fettige Haut oder Akne, Haarausfall, Gewichtszunahme oder Hitzewallungen können als Symptome der Hormon-Injektionen auftreten. 

Männer müssen nicht unter ihren Erektionsstörungen leiden. Eine individuell angepasste Hormontherapie kann wirkungsvoll sein. In jedem Fall sollte zur Behandlung ein Arzt aufgesucht werden. Viele Männer mit Erektionsstörungen greifen erst zu Potenzmitteln ehe sie an eine Hormontherpaie denken.