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Ursachen Fuer Impotenz  

Ursachen für Impotenz

Impotenz

Der Begriff Impotenz ist vor allem unter dem medizinischen Begriff erektile Dysfunktion (abgekürzt ED) bekannt. Synonyme für diesen medizinischen Begriff sind auch Erektionsstörung oder auch Potenzstörung. Lediglich im Volksmund wird Impotenz angewandt. Darunter versteht man eine Sexualstörung. Betroffen sind davon nur Männer. Bei dieser Sexualstörung gelingt es dem Mann über einen längeren Zeitraum nicht, eine ausreichende Erektion des Gliedes zu erzielen und beizubehalten. Mit Impotenz kann demnach kein befriedigendes Sexualleben ausgelebt werden. Sind diese Erektionsstörungen jedoch nur kurzfristig, gelten sie nicht als erektile Dysfunktion. 


Allgemeine Ursachen einer Erektionsstörung

Es gibt zwei Kategorien um eine erektile Dysfunktion zu unterscheiden. So gibt es organische und psychische Ursachen dafür. Heutzutage gehen Mediziner jedoch davon aus, dass diese Erkrankung nur bei einem kleinen Prozentsatz der Betroffenen rein psychogen beziehungsweise somatogen verursacht ist. Ein Großteil der Ursachen von Erektionsstörungen hat jedoch mehrere Ursachen. So agieren biologische, interpersonelle, kulturelle sowie psychologische Faktoren zusammen und verursachen eine Potenzstörung. Bei jüngeren beziehungsweise Männern mittleren Alters spielen beispielsweise psychologische Ursachen häufiger eine wichtige Rolle. In zunehmendem Alter sind jedoch organische Wirkfaktoren die wohl häufigste Ursache.


Psychische Ursachen

Lautet die Diagnose des Arztes, dass die Erektionsstörung psychisch bedingt ist, so fühlt sich der Mann nicht normal. Das Gehirn setzt im Normalfall sexuelle Reize, wie beispielsweise Berührungen, Worte oder auch der Anblick des Partners, in Nervensignale um. Durch diese Nervensignale wird eine Erektion ausgelöst. Zunächst prüft das Gehirn ob eine Erektion erwünscht ist, so zum Beispiel um das Umfeld einer Erektion angemessen ist. Eine psychisch bedingte Erektionsstörung unterbindet demnach die Bewertung der Reize, die Nervensignale und eben auch die gewünschte Erektion bleibt aus.
So können beispielsweise Partnerschaftsprobleme ein erheblicher Grund für diese Art der Ursache sein. Diese Probleme haben weitere Ursachen, wie zu wenig Nähe und Kontakt zum Partner, keine ausreichende Kommunikation über Bedürfnisse und Wünsche, negative Kommunikation in Richtung des Partners, Abklingen der Zuneigung oder Eifersucht. Aber auch persönlicher Stress, Versagensängste und Depressionen sowie traumatische sexuelle Erfahrungen können zu einer psychogenen Erektionsstörung führen.


Organische Ursachen

Oftmals sind Diabetes, Bluthochdruck, Verletzungen am Schwellkörper oder auch Operationen Ursachen für eine organische Potenzstörung. Zu den Ursachen zählt jedoch auch die langjährige Einnahme von Drogen und anderen Suchtmitteln, darunter auch Nikotin und übermäßiger Alkoholkonsum. Es kommt dabei zur Beschädigung der Blutgefäße und Schwellkörper. Schätzungen zufolge leiden etwa 50% der Männer über 40 an einer ED.
Auch Betablocker, eine Rückenmarksschädigung, Antiandrogene oder eine Verkalkung der Blutgefäße können zu einer Erektionsstörung führen. Eine Nervenschädigung im kleinen Becken, welche beispielsweise durch eine größere Operation in diesem Bereich (Prostata oder Mastdarm) entstehen kann, zählt ebenso zu den Ursachen einer organischen Erektionsstörung wie ein Umbau der Schwellkörper.