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Viagra und alkohol 

Viagra mit Alkohol - Gut oder schlecht?

Alkohol

Einer romantischen Liebesnacht geht häufig ein toller Abend voraus an dem eventuell auch Alkohol getrunken wurde. Zum Essen ein gutes Glas Wein und hinterher ein leckerer Cocktail so sieht nicht selten ein solcher Abend aus. Oder das „starke Geschlecht“ hatte einen Männerabend und ein paar Bierchen wurden dann doch so nebenher konsumiert. Doch was bewirkt der Alkohol bei der Viagra Einnahme? Wird die Wirkung von Viagra durch Alkohol gemildert? Was bewirkt Alkohol in der Kombination mit Viagra. Kann man durch die Einnahme von Viagra viel trinken und hat trotzdem eine stabile Erektion und somit eine erfolgreiche Liebesnacht? Wir klären über die Verbindung von Viagra und Alkohol auf.


Wie verträgt sich Viagra mit Alkohol?

Wie immer in Bezug auf Medikamente gilt auch für Viagra die Einnahme in Verbindung mit Alkohol zu vermeiden. Allerdings konnten in Studien mit Viagra, einem Potenzmittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion, keine kritischen Wechselwirkungen festgestellt werden. Sildenafil, der Wirkstoff von Viagra, verstärkte die Blutdruck senkende Wirkung des Alkohols nicht. Umgekehrt verringerte bzw. verzögerte der Alkohol die Wirkung von Sildenafil in beträchtlicher Weise. Es kann durchaus passieren, dass die gewünschte Wirkung des Potenzmittels erst nach Stunden einsetzt. 

Männer, denen diagnostiziert wurde, dass die Impotenz Alkohol basiert ist, können nicht mit einer positiven Wirkung von Viagra in punkto „neue Manneskraft“ rechnen. Alle Potenzmittel halten in Verbindung mit sehr großen Mengen an Alkohol nicht das was sie versprechen. Somit erfüllen sie auch nicht die geheimsten Männerwünsche. Es kann natürlich sein das der Alkohol die Nervsötät sinkt und somit der Erektion verhilft Stand zu halten. Ein klein wenig Alkohol sollte in der Regel also nicht schaden. Wie überall im Leben heist es auch hier "in Maßen genießen".

Sie müssen also keine befürchten haben das Viagra nach einem Glas Wein nicht mehr wirken sollte. Wenn Sie allerdings 20 Bier getrunken haben kann es durchaus sein das selbst die stärkste Viagra Dosierung nicht mehr daran ändern kann.


Die Wirkung von Alkohol

Vorab sei erwähnt, dass der Alkoholkonsum ein tradierter Teil fast aller gesellschaftlicher Ereignisse ist. 
Aus physikalischer Sicht ist der Konsum von Alkohol schädlich, weil aufgrund von cytotoxischen und neurotoxischen Wirkungsweisen, auch schon durch mäßigen Alkoholkonsum, es zu erheblichen organischen Schädigungen kommen kann. 

Im Vergleich diverser Psychotropika wird Alkohol als die schädlichste Droge nach Heroin, Kokain, Amphetaminen und Barbituraten erwähnt. Bei Autofahrern, die trotz Alkoholgenuss ein Fahrzeug lenken spricht man in Fachkreisen von Fahren unter Einfluss von psychoaktiven Substanzen. Allein mit dieser Definition wird eigentlich jedem klar, um was es sich bei Alkohol handelt.

Der Äthanolanteil wird zuerst in der Mundschleimhaut und dann im gesamten Verdauungstrakt resorbiert bevor er ins Blut übergeht und von diesem im gesamten Körper einschließlich dem Gehirn verteilt wird. Ein Teil wird auch in der Leber abgebaut. Wärme (Grog), Zucker (Likör) und Kohlenstoffdioxid (Sekt) steigern die Ethanolaufnahme. 

In der Abbauphase werden 2-10 Prozent des konsumierten Alkohols über Urin, Schweiß und Atemluft unverändert abgegeben. Etwa 5% werden im Magen abgebaut. Durch die Enzyme ADH und Katalase und dem MEOS-System wird in der Leber der Hauptanteil erst einmal zu Ethanal abgebaut. Im nächsten Schritt erfolgt durch die Acetaldehyddehydrogenase der oxidative Abbau zu Essigsäure. Über die Atmungskette und den Citratzyklus wird diese unter Energiegewinnung in allen Körperzellen zu Kohlenstoffdioxid veratmet. Liegt die Ethanolaufnahme über 50g pro Tag oder wird regelmäßig, muss der Alkohol zusätzlich über das MEOS-Sysem abgebaut werden. Das bedeutet, dass Ethanol auch in den Mikrosomen der Leber unter Sauerstoffverbrauch zu Ethanal umgewandelt wird. Eine Desensibilisierung des vegetativen Nervensystems erfolgt häufig.